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Italienische Sehnsucht

Die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexico und Kanada wird ohne Italien stattfinden. Wieder einmal. Was für Menschen wie mich, die fußballtechnisch in den 1990 Jahren sozialisiert wurden immer noch unvorstellbar klingt, ist zum Beispiel für meine beiden Kinder völlig normal. Bereits 2018 in Russland und 2022 in Katar konnten sich die Italiener nicht qualifizieren. Bei den letzten Turnieren, für das sich die Squadra Azzurra qualifizieren konnte (2014 und 2028), scheiterte man bereits in der Vorrunde.

Das letzte gewonnene KO-Spiel bei einer Weltmeisterschaft war das Finale der WM 2006. Damals gewann die italienische Mannschaft um Gigi Buffon, Francesco Totti und Luca Toni im Elfmeterschießen mit 5:3 gegen Frankreich. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Fabio Grossi, der damals für den US Palermo spielte und sich nach dem Turnier Inter Mailand anschloss.

Das die italienische Presse im Allgemeinen und die italienische Sportpresse im Speziellen das Team in der Luft zerreißen, liegt auf der Hand. Trainer Gattuso stellt sich hingegen vor seine Mannschaft.

Dass es wie schon bei den letzten verpassten Qualifikationen zu einem sportlichen Neuanfang mit neuem Personal kommt, wird sich nicht vermeiden lassen. Aber das wird wohl kaum die Probleme lösen. Der italienische Fußball steckt in der Krise. Im Achtelfinale der Champions League schied mit Atalanta Bergamo die letzte italienische Mannschaft aus. Immerhin gibt es in der Europa League mit dem FC Bologna und dem AC Florenz in der Conference League noch jeweils einen italienischen Vertreter.

Die letzten europäischen Titelträger in der Champions League war 2010 Inter Mailand. Atalanta Bergamo gewann 2024 die Europa League, der AS Rom 2022 den ersten Conference League-Pokal. Aber zurück zur Nationalmannschaft: Man kann mit Recht behaupten, dass sich der italienische Fußball in einer tiefen, wenn nicht der größten, Krise befindet.

Die Seria A, die höchste italienische Spielklasse, hat ihre Strahl- und Anziehungskraft verloren, die Stadien sind alt und marode. Außerdem haben viele Vereine finanzielle Schwierigkeiten und sparen deshalb hauptsächlich im Jugendbereich. Die Folgen sind aktuell deutlich zu spüren.

Quellen:

Italienische WM-Apokalypse: „Jetzt müssen alle rausfliegen!“ – kicker

Italienischer Fußball Krise: Was Sind die Ursachen?

 

 

 

Wie ein Schweizer Käse

Ich kann eure Vorfreude auf die Weltmeisterschaft ja nur bedingt teilen. Das zum einen was mit der politischen Lage in zwei von drei Gastgeberländern zu tun, zum anderen aber auch mit der grundsätzlichen Entwicklung in der FIFA. Außerdem war das Spiel in der Schweiz und gegen Ghana jetzt auch kein uneingeschränktes Bewerbungsschreiber der DFB-Elf auf eine tragende Rolle bei der WM.

Die drei Gegentore hätte ich so auch nicht erwartet. Die Viererkette aus David Raum, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah und Joshua Kimmich spielt so nicht zum ersten Male zusammen, zeigte dennoch haarsträubende Schwächen. Möglicherweise ist man noch nicht eingespielt, aber das ist auch keine Entschuldigung für alles.

Nach den Ausfällen von Pavlovic und Nmecha war klar, dass es im defensiven Mittelfeld zu Änderungen kommt. Das Goretzka fest eingeplant ist, hatte Nagelsmann bereits verkündet, der Einsatz von Stiller war deswegen zwangsläufig.

Auf Woltemade zu verzichten, war auf Grund seiner Formkrise richtig. Havertz sehe ich nicht in der Startelf, jedenfalls nicht in der Mittelstürmerposition. Gleiches gilt für Leroy Sané, der in den letzten Monaten nicht unbedingt so gespielt hat, dass man nicht auf ihn verzichten kann. Ja, es ist nur ein Testspiel, aber das von Nagelsmann eingeführte Leistungsprinzip wurde außer Kraft gesetzt. Anders ist es nicht zu erklären, dass Deniz Undav 90 Minuten auf der Bank Platz nehmen musste.

Nach dem Spiel gegen die Schweiz ist klar, dass die Abwehr stabiler werden muss und jede Minute nutzen muss um sich einzuspielen und vorne kann und wird uns Florian Wirtz auch nicht jedes Mal retten können.

Das Aufgebot macht meistens Sinn

Spätestens seit dem Nagelsmann-Interview und allerspätestens nach dem letzten Bundesliga-Spieltag war die nun erfolgte Nominierung des Bundestrainers ein viel diskutiertes Thema.

Grundsätzlich bin ich zufrieden, ein paar Dinge sind für mich dennoch nicht nachvollziehbar.

Warum wird ein Jonas Urbig nominiert? Seine Torhüter-Fähigkeiten will ihm sicher niemand absprechen, allerdings hat sich Noah Atobolu bisher eine Nominierung als dritter Torwart durchaus auch verdient. Möglicherweise will Nagelsmann Urbig auch dabei haben, um ihn im Trainingsbetrieb zu testen und er wäre jemand der nachrücken könnte, wenn sich einer der ersten drei verletzen würde. Dann wäre jetzt aber der richtige Zeitpunkt, das WM-Aus von ter Steegen zu kommunizieren.

Die Abwehr-Nominierungen passen für mich soweit, auch wenn ich Rüdiger zuhause lassen würde und stattdessen einen Innenverteidiger mit Perspektive mitgenommen.

Im Mittelfeld muss man die Nominierung von Anton Stach definitiv loben. Meine Meinung zu Leroy Sane ist offensichtlich völlig anders als die vom Bundestrainer. Eine WM-Nominierung kann man leistungstechnisch nicht begründen. Stattdessen würde ich auf Karim Adeyemi setzen. Die Nominierung von Stach finde ich zu einhundert Prozent richtig, für Groß hätte ich Angelo Stiller mitgenommen.

Im Sturm bleiben nicht mehr viele Optionen. Kleindienst ist verletzt, Füllkrug kein Stammspieler und Havertz eigentlich gar kein Stürmer. Immerhin ist Undav dabei, der es dann wohl richten muss.

Aufgebot:

Tor: Oliver Baumann (Hoffenheim), Alexander Nübel (VfB Stuttgart), Jonas Urbig (Bayern München)

Abwehr: Waldemar Anton, Nico Schlotterbeck (beide Borussia Dortmund), Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt), Joshua Kimmich, Jonathan Tah (beide Bayern München), David Raum (RB Leipzig), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Malick Thiaw (Newcastle United), Josha Vagnoman (VfB Stuttgart)

Mittelfeld: Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Serge Gnabry, Leon Goretzka, Lennart Karl, Aleksandar Pavlovic (alle FC Bayern München), Leroy Sane (Galatasaray Istanbul), Jamie Leweling (VfB Stuttgart), Pascal Groß (Brighton & Hove Albion), Anton Stach (Leeds United), Florian Wirtz (FC Liverpool)

Stürmer: Kai Havertz (FC Arsenal), Kevin Schade (FC Brentford), Deniz Undav (VfB Stuttgart), Nick Woltemade (Newcastle United)

Der Iran und die WM

Auch wenn der DFB und seine Verantwortlichen die Diskussionen um einen WM-Boykott kleinhalten wollen, ist die Diskussion darüber in vollem Gange. Darüber wird an dieser Stelle aber zu einem späteren Zeitpunkt berichtet. Diskussionen sind aber auch darüber in Gange, ob der Iran an der Weltmeisterschaft in den USA, in Kanada und Mexico teilnehmen darf. Einen Auschluss der iranischen Nationalmannschaft fordert aktuell der ehemalige iranische Fußballer Ali Karimi (u.a. Bayern München und Schalke 04).

Was aktuell im Iran passiert, dürfte wohl niemandem verborgen geblieben sein. Auch wenn das Mullah-Regime bemüht ist, keine Nachrichten aus dem Land zu lassen, kommen immer mehr grauenvolle, menschenverachtende und schockierende Fakten ans Licht. Seit Januar gibt es verstärkte Proteste gegen das Regime, die Menschenrechtsorganisation HRANA spricht von 6.000 Todesopfern, weitere 17.000 Fälle werden aktuell geprüft. Der in Großbritannien ansässige Sender Iran Internation spricht sogar von 36.500 Todesopfern.

Augenzeugen berichten, per Chat und Telefon, von den Verhältnissen auf den Straßen des Irans. In Punak, einem Stadtteil von Teheran, waren die Straßen voller Demonstranten. Die Sicherheitsbehörden machten Jagd auf die Demonstrant*innen und brachten zahlreiche Iraner*innen auf brutalste Weise um.

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Die Staatsbeamten feierten ihre Taten und prahlten öffentlich damit. Die Iraner versuchen zwar, sich gegenseitig zu helfen, scheitern aber meistens an der Übermacht des Staates. Sie kommen mit Macheten, Frauen werden in Fahrzeuge geworfen, weggebracht, vergewaltigt und dann ermordet. Die geschilderten Tatsachen sind keine Einzelfälle, sondern Geschichten von tausenden und zehntausenden Opfern.

Auch Fußballer*innen und andere Sportler*innen demonstrieren gegen die Mullahs und ihre persönliche Freiheit. Saba Rashtian, war Schiedsrichter-Assistentin. Sie wurde am 9. Januar von Scharfschützen in Isfahan erschossen.

Auch Mojtaba Tarshiz, ehemaliger Fußballprofi von Mojtaba Tarshiz, wurde bei Protesten in der Nähe der Hauptstadtvon sogenannten Sicherheitskräften erschossen. Der 19-jährige Fußballer Amirhassan Ghaderzadeh, ebenfalls aus Isfahan, wurde zum Tode verurteilt. Ob das Urteil bereits vollstreckt ist, ist nicht bekannt.

Weitere Sportler sind bei der Einreise in den Iran verhaftet und verhört worden. Ihnen wurden ihre Reisepässe entzogen. Und das nur, weil sie ihre Meinung zum Regime öffentlich vertreten haben. Neben Karimi forderten auch der ehemalige Nationalspieler Mohammad Taghavi und der Ex-Nationaltorwart Sosha Makani die FIFA in Person von Gianni Infantino zum Handeln auf. Aus Sicherheitsgründen wurden nur die Initiatoren des Briefes veröffentlicht, die sich im Ausland befinden.

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In Deutschland wird die Opposition von der Ringerin Sarina Selehi, der Taekwondo-Kämpferin Parisa Farshidi und den Kanuten Saeid Fazloula und Reyhaneh Amro unterstützt.

Die FIFA darf dem iranischen Regime mit der WM keine Plattform bieten, um sich zu präsentieren. Ganz im Gegenteil, das Regime muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln in seine Schranken gewiesen werden. Ob ich glaube dass das passiert, steht allerdings auf einem anderen Blatt Papier.

Quellen:

Ali Karimi – Wikipedia

Augenzeugenberichte aus dem Iran: „Erst vergewaltigen wir euch, dann töten wir euch“ – DerWesten.de

Fußball-Star Ali Karimi fordert WM-Ausschluss für Iran

WM 2026: Der FIFA sind die Fans egal

Wenige Tage nach der, nennen wir sie Gruppenauslosung, hat der DFB bekannt gegeben, welche Ticketpreise für die Spiele der Fußballweltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexico und den USA aufgerufen werden. Tickets für das erste Spiel am 14. Juni 2026 in Houston gegen Curacao sind mit 155 Euro noch ein echter Schnapper. Wohlgemerkt handelt es sich bei den Tickets um Plätze im Fanblock der Nationalmannschaft. Andere Tickets sind hier bereits wesentlich teurer. Für das zweite Gruppenspiel in Toronto gegen die Elfenbeinküste muss man schon tiefer in die Tasche greifen. Hier müssen für die gleiche Platzkategorie 190 Euro bezahlt werden. Dass die Tickets für das letzte Gruppenspiel gegen Equador in New York noch teurer sind, kann man sich sicher denken. Hier braucht man 230 Euro. Grundsätzlich sind günstigere Tickets erhältlich, die können bei DFB allerdings nicht erworben werden.

Damit werden die Fans quasi ausgeschlossen. Eine WM sollte für alle und jeden sein. Die FIFA scheint das aber in keinster Weise zu interessieren. Fans von europäischen Mannschaften, die nicht nur für Stimmung in den Stadien haben, will man offenbar nicht dabeihaben. Außerdem sind selbst die beschriebenen Tickets nicht in ausreichender Zahl erhältlich. Für zwei der drei Vorrundenspiele gibt es etwas mehr als 4.000 Tickets, für Spiel zwei sind lediglich 2.500 Karten für deutsche Fans vorgesehen.

Auch danach ist die Preisgestaltung fragwürdig. Im Sechszehntelfinale wirds billiger, aber nur kurz. Ab dem Achtelfinale wirds dann richtig teuer. Das „günstigste“ Finalticket kostet übrigens 3.500 Euro. Wer Karten für die KO-Spiele haben will, muss sich bereits jetzt bewerben, über den DFB sind später keine Karten mehr erhältlich.

Die FIFA begründet die Preisgestaltung mit gängigen Preisen in den Ausrichterländern, freut sich und kassiert 15 Prozent Provision pro Ticket.

Quellen:

Auch für DFB-Fans werden WM-Tickets richtig teuer: FIFA ruft „Horror-Preise“ auf – kicker

WM 2026:Ärger um das Pride-Spiel

Zunächst die Fakten: Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 soll im Gastgeberland USA, genauer gesagt in Seattle, ein Pride Match ausgetragen werden. Da die Feierlichkeiten grundsätzlich am letzten Juni-Wochenende stattfinden, treffen am 26. Juni 2026 ausgerechnet Ägypten und der Iran aufeinander. Bei den beiden Verbänden kommt bereits jetzt Unmut auf. Der ägyptische Fußballverband hat deswegen bereits einen kritischen Brief an die FIFA geschrieben. Wörtlich soll es heißen, dass jegliche Aktivitäten, die während der Partie Homosexualität fördern, zurückgewiesen werden. Das würde den kulturellen, religiösen und sozialen Werten der arabischen und muslimischen Gesellschaft widersprechen.

Dabei wird auf Artikel 4 der FIFA-Statuten verwiesen, der Neutralität in politischen und sozialen Fragen vorsieht. Aktionen, die Spannungen, Missverständnisse und Konflikte unterschiedlicher Fans hervorrufen können, sind demnach verboten. Auch die Iraner, so Verbandschef Mehdi Tadsch, haben weiter Redebedarf und das Pride-Game als „unvernünftige Handlung“ bezeichnet.

Die WM-Veranstalter haben keinen Einfluss auf das Pride-Game, das schon weit vor der WM-Auslosung feststand. Im Iran werden homosexuelle Handlungen teilweise mit dem Tod bestraft und auch in Ägypten ist Homosexualität strafbar.

In Seattle, einer demokratischen Hochburg, feiert (man) seit 1974 in queere Community. Das gleichzeitig die Fußball-Weltmeisterschaft stattfindet, und dann auch noch in Seattle, ist alles, aber kein Grund genau diese Feierlichkeiten abzusagen oder zu verschieben. Im Rahmen der WM in Katar hat man in der arabischen Welt bereits auf Dinge bestanden, die bei anderen Turnieren undenkbar waren. Zum Beispiel der Genuss von Alkohol oder das Verstecken von homosexueller Liebe. Die gelebte Toleranz gilt in beide Richtungen. Und hier das Neutralitätsgebot vorzuschieben ist lächerlich. Sport und Politik lassen sich genauso wenig trennen wie Sport und Soziales. Es wird immer nur dann angeführt, wenn es der Gegenseite in den Kram passt.

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Die beiden Verbände verachten dabei nicht nur die Lebensform tausender Menschen in der westlichen Welt, auch in der arabischen Welt gibt es eine, wenn auch im Untergrund existierende LGBTQ-Community.

Wie die FIFA damit umgeht ist bislang aber genauso unklar, wie die Position der US-Regierung um Donald Trump.

Quellen:

Fußball-WM 2026: Ärger um „Pride-Match“ zwischen Ägypten und Iran | sportschau.de

WM 2026:„Pride Game“ zwischen Iran und Ägypten – Regenbogen am FIFA-Himmel – 11FREUNDE

An Peinlichkeit nicht zu überbieten

Wir regen uns ja immer schon bei den DFB-Pokal-Auslosungen auf, wenn im Vorfeld ein paar Minuten über Belanglosigkeiten gesprochen wird. Ich schwöre, dass ich das zumindestest bis Sonntag nicht tun werde. Für die Gruppenauslosung zur Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexico und den USA fehlen einem die Worte. Oder es ist mehr Fremdschämen als das Dschungelcamp, Frauentausch oder das Sommerhaus der Stars. Zusammen.

Das Heidi Klum statt Thomas Gottschalk durch diesen Abend geführt hat, war dann aber auch der einzige Lichtblick dieser grotesken Veranstaltung. Hätten diese ominösen Highlight-Clips nicht nur 654 Minuten gedauert, wären die meisten Zuschauer bis zur Verleihung des FIFA-Friedenspreises eingeschlafen. Wäre sicherlich besser gewesen. Moment mal? Trump und Friedenspreis? Wofür? Für die Befriedung des Ukraine-Krieges? Für die Pläne im Gaza-Streifen ein Trump-Ressort zu errichten. Für die Invasionspläne in Grönland? Wie man diesen Preis in Venezuela einschätzt, ist leider nicht überliefert.

Natürlich kann und sollte sich jeder sein eigenes Bild machen, aber das ganze ist an „Arschkriecherei“ nicht zu überbieten. Infantino tut das was seine Vorgänger heimlich getan haben, ohne Scheu und ganz offen. Kritik dazu gibt es kaum. Weder von den Kommentatoren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, noch bei den Vertretern des DFB. Da hilft nur eins: Abschalten

Quellen:

Angriff im Pazifik: USA töten erneut angebliche Drogenschmuggler