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Die Millionarios aus Bogota

Bogota. Das ist zum einen die kolumbianische Hauptstadt und der größte Ballungsraum des Landes. Zahlreiche Kolumbianer*innen haben sich in der Hauptstadt niedergelassen. Das lag zum einen an der Wirtschaftskraft er Hauptstadt und zum anderen an Bürgerkriegen und bewaffneten Konflikten. In Bogota gibt es jeweils rund 60 Museen und Galerien. Bogota ist für das nördliche Südamerika ein wichtiges Zentrum für Kunst und Kultur, viele Touristen zieht zu La Candelaria, die bekannte Altstadt. Gleichzeitig hat Bogota ein Kriminalitäts- und Drogenproblem. Fußballerisch ist Bogotà in erster Linie durch Millionarios bekannt, immerhin sechszehnfacher Meister, viermaliger Pokalsieger, doppelter Gewinner der Superliga und Gewinner des Copa Merconorte.

Bis 2011 hieß der Verein noch Club Deportivo Los Millionarios. Grund waren in erster Linie finanzielle Schwierigkeiten. Die fehlende Bonität sorgte auch dafür, das lange keine Titel in den Trophäenschrank wanderten. Erst 2011, es war der erste Titel seit mehr als 20 Jahren, holte man wieder den kolumbianischen Pokal.

Wenn die Millionarios auf den Club Independiente Santa Fe treffen, sprechen sie in Kolumbien ehrfürchtig vom Classico bogotano. Auch Santa Fe liegt in der Hauptstadt, was das Duell zu einem echten Derby macht. Beide Vereine teilen sich das Estadio Nemesio Camacho, die Millionarios vertreten dabei aber eher den reicheren Norden Bogotas. Bisher gab es 295 Duelle, davon gewannen die Millionarios 116 Spiele.

Die meisten Spieler dürften nur den wahren Experten bekannt sein. Aber der Kolumbianer Radamel Falcao Garcia Zarate, inzwischen 40 Jahre alt, war in Europa bereits für den FC Porto, Atletico Madrid, AS Monaco, Manchester United, Chelsea, Galatasaray und Rayo Vallecano aktiv. Dabei gewann er mehrere nationale und internationale Titel.