Jeder Verein in der ersten und zweiten Bundesliga hat seinen eigenen Stadionsprecher. Logisch. Manch einer hat auch mehrere, die gerne im Duo auftreten. Einer der Bekanntesten seiner Zunft ist Arnd Zeigler, Stadionsprecher bei Werder Bremen. Er gehört, vor allem im Norden und Westen der Republik, zu den Bekanntesten seiner Zunft. Das liegt aber nur bedingt an seiner Tätigkeit im Bremer Weserstadion. Zeigler ist ehemaliger Hörfunkmoderator bei Radio Bremen und beim Westdeutschen Rundfunk. Beim WDR hat er auch seit 2007 die beliebte Sendung „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“. Doch das ist nicht alles: Er hat gleich zwei Podcasts. Bei „Zeigler und Köster“ bespricht er wöchentlich die wichtigsten Themen der Fußballkultur und bei „Ball you need is love“ geht er regelmäßig mit verschiedenen Gästen ins Detail.
Ich wäre damit inhaltlich und zeitlich bereits voll ausgelastet, aber ich bin eben nicht Arnd Zeigler. Er ist Buchautor und hat auch bereits Kolumnen geschrieben. In diesem Jahr ist er auch mit einem Liveprogramm auf Tour.
Zeigler wurde 1965 in Bremen geboren um in Kirchweyhe aufzuwachsen. Mit 24 übernahm er seine erste Moderation bei Bremen Vier, einem Hörfunkprogramm von Radio Bremen. Von 1992 bis 2001 arbeitete er auch für den WDR in Köln und ist berufenes Mitglied der „Deutschen Akademie für Fußball-Kultur. Die Akademie wurde 2004 in Nürnberg gegründet, um eine Plattform für das Zusammenspiel zwischen Fußball und Kultur zu schaffen. Weitere Mitglieder sind unter anderem Christoph Biermann, Manni Breuckmann, Frank Goosen, Markus Merk und Otto Schily.
Zeigler hatte bereits eine Nebenrolle im Tatort und trat dort als Stadionsprecher eines Drittligisten und in einem anderen Fall als Radiomoderator auf. Er erhielt 2022 den Fair-Play des DFB in der Rubrik „Fairster Profi“. Während des Spiels Bremen gegen den HSV konnte er die Menge beruhigen, als der Schiri ein Bremer Tor aberkannte und Zeigler dem Publikum die entsprechende Regel erklärte.
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