Respekt: Panathinaikos Athen ist nicht nur zigfacher Meister und Pokalsieger, dreifacher Superpokalsieger und Balkan-Cup-Sieger, sondern auch eine der beliebtesten Mannschaften in der griechischen Hauptstadt. Highlight in der 118-jährigen Vereinsgeschichte ist aber trotzdem das Finale um den Europapokal der Landesmeister in der Saison 1971, als man erst im Finale an Ajax Amsterdam scheiterte. Unter der sportlichen Leitung von Ferenc Puskas verlor man im Londoner Wembley-Stadion mit 2:0. Torschützen waren damals Ari Haan und Dick van Dijk. Zuvor konnten die Griechen Roter Stern Belgrad, den FC Everton, Slovan Bratislava und Jeunesse Esch ausschalten.
Panathinaikos ist durchgängig in der Super League 1, der höchsten Spielklasse des griechischen Fußballs vertreten. Aktuell wird das Team von Rafael Benitez betreut und ist mit 45 Punkten hinter Olympiakos, PAOK und dem AEK Athen auf dem vierten Platz.
Aus Deutschland trugen Philipp Max, Jens Wemmer, Markus Münch, Marco Villa, Karlheinz Pflipsen und Walter Wagner das Trikot von Panathinaikos.
2011 kamen die Griechen in schwierige Fahrwasser. Durch die griechische Wirtschaftskrise, die weniger Einnahmen nach sich zog, wurde die finanzielle Situation immer schwieriger. Um die Kosten zu deckeln mussten u.a. Cisse und Alexandros Tzorvas verkauft werden. Dazu gab es zwischen 2010 und 2011 insgesamt sechs verschiedene Präsidenten.
Seit 2013 setzte man verstärkt auf Spieler aus der eigenen Jugend, dazu kamen mit Marcus Berg und Mladen Petric erfahrene Akteure nach Athen. Man stieß zwar wieder in die Spitzengruppe der Super League 1 vor, die Meisterschaft konnte man allerdings erst wieder 2023 gewinnen.
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