Die Wurzeln des mexikanischen Fußballs liegen in den Metropolen des Landes. Zum einen in der Hauptstadt Mexico-City, zum anderen aber eben auch in den Bundesstaaten Hidalgo, México, Morelos und Pueblo. Später kamen noch die Bundesstaaten Guanajuato, Michoacán und Jalisco dazu. Anders als heute konzentrierte sich der mexikanische Fußball in einem 600 Kilometer-Radius rund um die Hauptstadt Mexico-City. Das war damals den Einwanderern und Gastarbeitern aus England zu verdanken. Briten sind in Mexico seit der Kolonialzeit präsent.
Einer der bekanntesten Vereine des Landes ist der Club de Fútbol América, heute hauptsächlich als Club América bekannt. Gegründet wurde er 1916 von einer Studentengruppe des Colegio Mascarones. Die Mannschaft trat zuerst unter dem Namen Récord an, an einer anderen Schule gründete sich ein Team namens Colón, wenig später fusionierten die beiden Mannschaften. Die geschah ausgerechnet am Jahrestag der Entdeckung Amerikas, worauf der Vereinsname zurückzuführen ist.
In der Saison 1922/1923 wurde man erstmals Vizemeister, 1925 begann die erste richtige Phase des Erfolges, man wurde bis 1928 viermal in Folge mexikanischer Meister. Allerdings dauerte es bis dahin 37 Jahre, ehe die nächste Meisterschaft gefeiert werden konnte.
1959 wurde der Verein vom Industriellen Emilio Azcárraga Milmo gekauft, der auch kräftig investierte. Das kam in Mexico nicht unbedingt gut an, und die meisten hielten zum großen Konkurrenten Deportivo Guadalajara. Milmo bekam von seine, Vater den mächtigsten Medienkonzern des Landes überschrieben und deswegen galt der Club América als Anhängsel der Medienkette.
In der Primeira Division de Mexico holte der Club 15 Meisterschaften und sieben Pokalsiege. Dazu kommen fünf gewonnen Finals im Supercup, sieben Siege der CONCAF Champions League und zweimal der gewonnene Copa Interamericana.
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