Dino Toppmöller ist nicht mehr Trainer von Eintracht Frankfurt. Das gab die Eintracht nach dem 3:3-Unentschieden gegen Werder Bremen bekannt. Treueschwüre von Sportvorstand Markus Krösche gab es nach der Partie nicht. Spätestens als durchsickerte, dass Krösche den Aufsichtsrat um ein Gespräch bat, war klar dass die Zeit von Toppmöller in Frankfurt endete. Die Verantwortlichen waren mit dem Start ins Jahr genauso unzufrieden, wie mit der gesamten Hinrunde. Der Champions League-Platz in der letzten Saison hat die Erwartungshaltung deutlich nach oben geschraubt.
In der Tabelle liegt man zwar noch in Schlagdistanz zu den internationalen Plätzen, auf Platz vier, den letzten Platz der zur Teilnahme an der Champions League berechtigt, beträgt der Rückstand sechs Punkte. Dabei ist nicht berücksichtigt, dass die Tabelle nach einigen Spielabsagen ein wenig aus den Fugen geraten ist.
Allerdings verrät der Blick auf die Tabelle, wo sich die Problemzonen der Eintracht befinden. Eindeutig im eigenen Strafraum, mit 39 kassierten Gegentoren ist die Eintracht-Abwehr gemeinsam mit der des FC Heidenheim die, die die meisten Gegentore fressen musste. Auch der Torwartwechsel von Zetterer zu Santos zu Zetterer zu Santos hat die Abwehr zu keinem Zeitpunkt stabilisiert.
Das Grundproblem der Eintracht ist aber, dass im Mittelfeld eine stabilisierende Defensivkraft fehlt. Ellyes Skhiri, der diese Funktion am ehesten übernehmen könnte schien überfordert, personell nachgebessert hat man in diesem Mannschaftsteil zur Winterpause übrigens nicht. Dass die Frankfurter in den letzten Jahren, wenn auch gegen gutes Geld, ihre besten Spieler haben ziehen lassen ist sicher ein weiterer Punkt, der nicht zur Stabilisierung beiträgt.
Vorerst übernehmen Toppmöllers Amt, Fußballgott Alex Maier und Dennis Schmitt.

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