Kevin Behrens macht Behrens-Dinge

Kevin Behrens? Da war doch was, oder? Ganz recht, gemeint sich aber nicht sein A-Länderspiel oder die insgesamt 200 Spiele in der ersten und zweiten Bundesliga, sondern sein Verhalten neben dem Platz. Bereits beim VfL Wolfsburg, seiner letzten Bundesliga-Station fiel er negativ auf, weil der sich geweigert haben soll, Rainbow-Trikots zu unterschreiben. Dazu kam eine homophobe Äußerung, für die er sich entschuldigen musste und auch finanziell sanktioniert wurde. Behrens wechselte anschließend ablösefrei zum FC Lugano in die Schweiz.

Dort wurde es ruhiger um ihn, bis er in einem Testspiel gegen Viktoria Pilsen seinen Mitspieler Georgios Koutsias wüst umwarf und ihn zusätzlich beleidigte. Der Auslöser der Aktion ist bisher nicht bekannt.

Behrens musste sich zwischenzeitlich bei seinem Verein, seiner Mannschaft und auch bei Koutsias entschuldigt. Behrens darf allerdings weiter für die Schweizer spielen, muss allerdings die höchste Strafe der Vereinsgeschichte zahlen. Konsequenz und das Verteidigen von Werten sieht am Ende anders aus.

In der schweizerischen Brack Super League liegt der FC Lugano nach 19 Spielen auf dem dritten Platz. Behrens wurde bisher in allen Partien eingesetzt und erzielte sechs Treffer.

Quellen:

Kevin Behrens – Spielerprofil 25/26 | Transfermarkt

Ende eines Missverständnisses: Behrens verlässt den VfL Wolfsburg | ndr.de

Kevin Behrens reagiert auf Eklat – so geht sein Klub nun vor

Ex-Nationalspieler-Spieler Kevin Behrens attackiert eigenen Mitspieler beim FC Lugano | Fußball News | Sky Sport

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