Der Verein steht über allem. Das ist eigentlich gängige und gelebte Praxis. Grade in der Bundesliga, aber nicht nur dort. Doch einige wenige Egomanen im Fußball-Business schaffen es, eines der zehn Gebote auszuhebeln. Deswegen musste Xavi Alonso, ehemaliger Meistertrainer von Bayer Leverkusen den Trainerstuhl der Königlichen nach nur einem halben Jahr wieder räumen. Das verlorene Pokalfinale gegen den FC Barcelona mag für die Verantwortlichen das viel besungene Fass zum Überlaufen gebracht haben, die Demission des Übungsleiters begann aber schon viel früher.
Bei Alonsos Spielidee kommt es im Offensiv-Pressing auf jeden einzelnen an. Wer nicht mitzieht, wird ausgewechselt. So weit, so richtig. Einem der häufiger raus musste, gefiel das nicht. Und da machte Vinicius Jr. auch gar keinen Hehl raus. Bei jeder Auswechselung knallte es zwischen Coach und Offensivkünstler. Vinicius, so wird berichtet, soll eine Vertragsverlängerung unter Alonso ausgeschlossen haben.

Im Oktober hatte der Brasilianer nach seiner Auswechslung einen Wutanfall. Danach musste er sich entschuldigen. Das tat er auch, nahm seinen Trainer bei der Entschuldigung aber aus. Gemeinsam mit der sportlichen Leitung hätte Alonso durchgreifen und ein Zeichen setzen können. Doch die sportliche Leitung hatte sich da bereits von Alonso abgewandt, der am Ende keine Chance hatte.
Quellen:
Xabi Alonsos Aus bei Real Madrid: Vinís Wille geschehe – 11FREUNDE
https://www.11freunde.de/international/la-liga/vinicius-entschuldigt-sich-fuer-wutanfall

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