Update: Gerüchte um Stefan Kuntz

Dieser Artikel wurde am 12. Januar 2026 um 9:36 Uhr aktualisiert und um den letzten Artikel und die entsprechende Quellenangabe ergänzt.

Kurz nach dem Jahreswechsel wurde bekannt, dass der damalige Sportvorstand Stefan Kuntz den Hamburger SV um Vertragsauflösung gebeten hat. Diesem Wunsch ist der Hamburger SV nachgekommen, so dass Stefan Kuntz seit dem 1. Januar 2026 beim HSV nicht mehr in Amt und Würden ist. Als Begründung wurden damals familiäre Gründe angegeben.

Spekuliert wurde bereits damals, was die Gründe sein könnten. Weder Kuntz noch der HSV machten zu diesen Gründen nähere Angaben. Und das ist natürlich sein gutes Recht.

Jetzt wurde, wohl durch Recherchen der BILD-Zeitung bekannt, dass sich zwei HSV-Mitarbeiterinnen sexuell belästigt gefühlt haben sollen. Beim HSV will man eine Anwaltskanzlei beauftragt haben, die Vorwürfe zu klären. Auch Stefan Kuntz hat seinen Anwalt damit beauftragt, die aus seiner Sicht falschen Vorwürfe aufzuklären.

Sexuelle Belästigung ist keine Lappalie, deswegen ist es gut, dass das Ganze nun aufgeklärt werden soll. Meinen Artikel über Stefan Kuntz nehme ich bis dahin vom Netz.

Inzwischen hat auch der Aufsichtsrat des Hamburger SV ein Statement veröffentlicht. Dieser bestätigte, dass der Aufsichtsrat bereits seit Mitte Dezember über die Vorfälle informiert war. Man hat externe Anwälte beauftragt, um die Vorfälle aufzuklären. Kuntz wurde mehrfach zu einer Stellungnahme aufgefordert, kam dem aber bis heute nicht nach. Die Vorwürfe sollen dem Bericht nach glaubhaft sein. Ergebnis der Ermittlungen war der Wunsch nach einer schnellstmöglichen Trennung von Stefan Kuntz.

Quellen:

Elbvertiefung: Der tägliche Newsletter aus Hamburg: Stefan Kuntz wehrt sich gegen schwere Vorwürfe | DIE ZEIT

Statement des HSV-Aufsichtsrates | HSV.de

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