Wenn man die persönlichen Erfolge des ehemaligen brasilianischen Rechtsverteidigers auflisten will, sieht man schnell welch erfolgreiche Karriere er hinter sich hat. Er gewann zweimal die Copa América, wurde mit dem FC Barcelona sechsmal spanischer Meister, dreimal Champions League-Sieger und viermal UEFA-Supercup-Sieger, den Supercup gewann er allerdings auch einmal mit dem FC Sevilla, mit denen er auch weimal den UEFA-Cup holte. Er wurde dazu einmal italienischer Meister mit Juventus Turin und zweimal französischer Meister mit Paris St. Germain. Dazu kommen drei gewonnene Club-Weltmeisterschaften und insgesamt mehr als zehn Pokalsiege. Mit seinem Heimatland holte er zweimal den Confed-Sup und wurde U20-Weltmeister, sowie Olympiasieger. Kein Wunder also, dass Alves für die damals stärksten Mannschaften Europas spielte.
Klingt erstmal nach einem graden Lebensweg, allerdings hat dieser auch dunkle Stellen. Vor drei Jahren wurde er angeklagt, ein Sexualdelikt begangen zu haben. Er soll im einem Nachtclub in Barcelona ein Frau vergewaltigt haben. Alves kam in spanische Untersuchungshaft und räumte sexuellen Kontakt ein, der jedoch einvernehmlich gewesen sein soll. Zunächst hat er das geleugnet, da er fürchtete, seine damalige Frau könnte ihn verlassen. Das geschah dann auch im Laufe der Ermittlungen. Alves wurde vor Gericht gestellt, die Staatsanwaltschaft forderte eine Haftstrafe von neun Jahren und eine Zahlung von 150.000 Euro an das mutmaßliche Opfer. Am Ende stand eine Strafe von viereinhalb Jahren. Beide Beteiligten legten Berufung ein, in einem Berufungsprozess im letzten März wurde Alves freigesprochen. Das Opfer kann dagegen allerdings noch Berufung einlegen.
Es scheint allerdings so, als wolle Alves zurück auf die europäische Fußballbühne. Wie t-online berichtet, soll Alves den portugiesischen Drittligisten Sao Joao de Ver gekauft haben und will sich nun selber einen Sechsmonatsvertrag geben.
Quellen:

Hinterlasse einen Kommentar