Der FC Chelsea hat mit Liam Rosenior einen neuen Trainer verpflichtet. Der war vorher bei Racing Straßburg, die mit Gary O´Neil ebenfalls einen neuen Übungsleiter verpflichtet haben. Damit könnte alle zufrieden und die Nachricht beendet sein. Ist sie aber nicht! Das Problem bzw. das Aufregungspotenzial besteht nämlich genau darin, dass beide Vereine einem Besitzer gehören. Der FC Chelsea gehört einer Gruppe um Todd Boehly, die auch den Racing Club de Strasbourgh Alsace übernommen haben. Boehly ist US-Amerikaner und soll ein Vermögen von 5,3 Milliarden Dollar besitzen.
Seit 2023, seit dieser Zeit sind Boehly und Co. Eigentümer des französischen Erstligisten, wechselten 15 Spieler zwischen beiden Vereinen hin und her. Auch zur kommenden Saison sind weitere Wechsel eingestielt. Innenverteidiger Mamadou Sarr kehrt von seiner Leihe nach London zurück und Kapitän Emmanuel Emegha wechselt ebenfalls zur Stamford Bridge.
Für die Fans von Racing Strasbourg ist das Maß voll. Sie sehen eine deutliche Unterwerfung ihres Clubs im Vergleich zum FC Chelsea. Durch das Multi-Club Ownershio Modell kam es bei den Franzosen zu einem klaren Riss zwischen Fans und Verein. Den Spielern wurde zuletzt sogar verboten, mit ihren Fans in der Kurve zu feiern.

Die französichen Fans machen sich, nicht zu unrecht Sorgen um ihre Liga. Nizza und der FC Lorient gehören zur INEOS-Gruppe, die auch Anteile bei Manchester United hat, der ES Troyes AC aus der zweiten Liga gehört zur City Football Group und der FC Toulouse gehört der Firma RedBird Capital, die ebenfalls mit dem AC Mailand und dem FC Liverpool verknüpft ist.
Die Fans in Strasbourg sehen sich mittlerweile als Junior-Partner und wünschen sich, das europäische Regeln dieses Multi-Club Ownership verbieten. So sieht es allerdings nicht aus, es scheint eher als würden die Dimensionen noch viel gravierender.
Quellen:
Liam Roseniors Wechsel zu Chelsea: Anderes Level, selber Besitzer – 11FREUNDE

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