An Peinlichkeit nicht zu überbieten

Wir regen uns ja immer schon bei den DFB-Pokal-Auslosungen auf, wenn im Vorfeld ein paar Minuten über Belanglosigkeiten gesprochen wird. Ich schwöre, dass ich das zumindestest bis Sonntag nicht tun werde. Für die Gruppenauslosung zur Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexico und den USA fehlen einem die Worte. Oder es ist mehr Fremdschämen als das Dschungelcamp, Frauentausch oder das Sommerhaus der Stars. Zusammen.

Das Heidi Klum statt Thomas Gottschalk durch diesen Abend geführt hat, war dann aber auch der einzige Lichtblick dieser grotesken Veranstaltung. Hätten diese ominösen Highlight-Clips nicht nur 654 Minuten gedauert, wären die meisten Zuschauer bis zur Verleihung des FIFA-Friedenspreises eingeschlafen. Wäre sicherlich besser gewesen. Moment mal? Trump und Friedenspreis? Wofür? Für die Befriedung des Ukraine-Krieges? Für die Pläne im Gaza-Streifen ein Trump-Ressort zu errichten. Für die Invasionspläne in Grönland? Wie man diesen Preis in Venezuela einschätzt, ist leider nicht überliefert.

Natürlich kann und sollte sich jeder sein eigenes Bild machen, aber das ganze ist an „Arschkriecherei“ nicht zu überbieten. Infantino tut das was seine Vorgänger heimlich getan haben, ohne Scheu und ganz offen. Kritik dazu gibt es kaum. Weder von den Kommentatoren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, noch bei den Vertretern des DFB. Da hilft nur eins: Abschalten

Quellen:

Angriff im Pazifik: USA töten erneut angebliche Drogenschmuggler

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