Eigentlich war alles in trockenen Tüchern. Eigentlich. Die Vereine der Frauen-Bundesliga und der DFB wollten am Mittwoch gemeinsam einen Ligenverband, in Anlehnung an die DFL, gründen. Und hier wäre die Geschichte eigentlich aus erzählt. Die Verträge waren ausgehandelt, doch dann wollte der DFB plötzlich nachverhandeln.
Ursprünglich sollten die Vereine und der DFB jeweils 50 Prozent der Anteile bekommen, der DFB wollte 100 Millionen investieren, die Vereine sogar 700 Millionen. Die Verhandlungsführer des DFB hatten aber weiterhin Gesprächsbedarf. Und nun wundert man sich beim DFB über den Schritt der Vereine? Nicht nachvollziehbar. Die Vereine standen unter Zugzwang und wollten die Gründung schnell über die Bühne bringen. Genau das wusste der DFB und wollte seine Interessen deswegen durchsetzen, die Vereine würde schon mitziehen.
Haben sie aber nicht, und das ist ihr gutes Recht.
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