Stabil geht anders

Zunächst die Fakten: Im Zweitliga-Duell zwischen Dynamo Dresden und Fortuna Düsseldorf kam es in der Schlussphase zu einem verbalen, rassistischen Angriff. Man mag über Dynamo Dresden denken was man will, aber der Verein aus Sachsen hat die Vorfälle klar und deutlich kommentiert: Dynamo-Trainer Thomas Stamm bat alle Rassisten, demnächst lieber zuhause zu bleiben. „Das macht sprachlos, denn sowas hat im Fußball nichts verloren“, zitiert Sport1 den Dresdener Übungsleiter. Auch der Verein hat sich im Spielbericht ganz klar positioniert. Gleiches gilt für Fortuna Düsseldorf.

Markus Anfang, Trainer der Fortuna, sprach bei Sky Sport von verallgemeinerten Einzelfällen und emotionalem Reinrufen. Wer sich so äußert, hat den Ernst der Lage nicht erkannt und stellt sich schon gar nicht hinter vor seinen Spieler sondern vor den Täter. Als Trainer hätte er eine Vorbildfunktion. Die hat Anfang aber zum wiederholten Male nicht eingenommen und erneut gezeigt, dass er als Trainer nicht (mehr) tragbar ist.

Quellen:

Dresden und Düsseldorf verurteilen rassistischen Vorfall

Rossipal & Vermeij sichern ersten Heimsieg der Saison | Sportgemeinschaft Dynamo Dresden – Die offizielle Website

Fortuna Düsseldorf 1895: Rassismus-Vorfall im Auswärtsspiel in Dresden

Stamm spricht von rassistischer Beleidigung gegen Fortuna-Spieler | Fußball News | Sky Sport

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